Manuelle Lymphdrainage in Neu-Ulm & Ulm


Wobei hilft manuelle Lymphdrainage?
Nach Operation | Zur Abschwellung nach Knie-, Hüft- und Schulteroperationen, nach Endoprothesen sowie nach Prellungen und Zerrungen. |
Lymphödem & Lipödem | Bei ärztlich festgestelltem Lymphödem oder Lipödem und nach Entfernung von Lymphknoten. Die Behandlung ist Teil der komplexen physikalischen Entstauungstherapie. |
Schwellungen & Spannungsgefühl | Bei Schwellungen an Bein oder Arm, die im Tagesverlauf zunehmen. Unklare Schwellungen gehören vorab ärztlich abgeklärt – ergänzend arbeiten wir häufig mit Manueller Therapie. |


So läuft Ihre Lymphdrainage ab
Schritt 1: Verordnung & Tastbefund | Wir sehen uns die Verordnung an (MLD-30, MLD-45 oder MLD-60), tasten Schwellung und Hautzustand ab und klären Gegenanzeigen. |
Schritt 2: Behandlung mit leichtem Druck | Kreisende und pumpende Griffe, beginnend am Hals und Rumpf, danach an der betroffenen Extremität. Der Druck bleibt niedrig, die Haut wird verschoben, nicht massiert. |
Schritt 3: Kompression & Hinweise für zu Hause | Wenn die Verordnung eine Kompressionsbandagierung vorsieht, legen wir sie im Anschluss an. Dazu erhalten Sie Entstauungsübungen für zwischendurch. |
Was bei der Lymphdrainage tatsächlich passiert
Das Lymphsystem transportiert Flüssigkeit aus dem Gewebe zurück in den Blutkreislauf. Nach einer Operation, nach einer Verletzung oder bei einem Lymphödem ist dieser Abtransport gestört, die Flüssigkeit bleibt liegen. Die manuelle Lymphdrainage arbeitet deshalb nicht mit Kraft, sondern mit sehr leichtem Druck: Die Griffe verschieben die Haut und regen die Lymphgefäße an. Viele Patientinnen und Patienten empfinden die Behandlung als angenehm, manche werden dabei müde.
Vor der ersten Behandlung sprechen wir über Vorerkrankungen. Bei akuten Entzündungen, einer unbehandelten Herzschwäche oder einer frischen Thrombose wird nicht drainiert – in diesen Fällen schicken wir Sie zurück zur ärztlichen Abklärung.


Ihre Therapeuten für manuelle Lymphdrainage
Andrea E. | Schwerpunkt manuelle Lymphdrainage und PNF. |
Marcel Ramadani | Behandelt schwerpunktmäßig in der aktiven Reha und in der Lymphdrainage. |
Orhan Ramadani | Praxisinhaber, seit 2001 in Neu-Ulm. Mehr über das Team erfahren Sie auf unserer Team-Seite. |
Häufige Fragen zur Lymphdrainage
Antworten auf die häufigsten Fragen zur manuellen Lymphdrainage in Neu-Ulm und Ulm.
Für die Behandlung zulasten der Krankenkasse ja. Ärztinnen und Ärzte verordnen sie als MLD-30, MLD-45 oder MLD-60 – die Zahl steht für die Behandlungsdauer in Minuten. Die Behandlung sollte innerhalb von 28 Tagen nach Ausstellung beginnen. Ohne Verordnung ist die Lymphdrainage als Selbstzahlerleistung möglich.
Der Druck ist deutlich geringer als bei einer klassischen Massage. Gearbeitet wird in ruhigem Rhythmus, ohne Schmerz. Wenn ein Griff unangenehm ist, sagen Sie es bitte direkt – dann passen wir an.
Bei akuten Infektionen mit Fieber, bei einer frischen Thrombose, bei unbehandelter Herzschwäche und bei unklaren Schwellungen ohne ärztliche Abklärung. Sprechen Sie uns auf Vorerkrankungen an, bevor wir beginnen.
Bei einem Lymphödem gehört die Kompression zur Behandlung dazu, sonst füllt sich das Gewebe zwischen den Terminen wieder. Ob Bandage oder Kompressionsstrumpf sinnvoll ist, richtet sich nach der ärztlichen Verordnung.
Das hängt vom Befund ab und steht auf der Verordnung. In der Entstauungsphase nach einer Operation liegen die Termine häufig enger beieinander als in der Erhaltungsphase.
Die Heilmittelverordnung, bei Zuzahlungsbefreiung den Befreiungsausweis, ein frisches Handtuch sowie vorhandene Arzt- oder OP-Berichte. Bequeme Kleidung ist praktisch, weil Arm oder Bein frei zugänglich sein müssen.
Ja, als Selbstzahlerleistung. Welche Zeiteinheiten möglich sind und was sie kosten, sagen wir Ihnen am Telefon oder an der Anmeldung.
