CMD steht für craniomandibuläre Dysfunktion – eine Funktionsstörung des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur. Weil Kiefer, Kopf und Nacken eng zusammenhängen, kann sie sich auch außerhalb des Kiefers bemerkbar machen.
Typische Hinweise sind Knacken oder Reiben im Kiefergelenk, morgendliche Verspannungen, Zähneknirschen, eine eingeschränkte Mundöffnung sowie Kopf- oder Nackenschmerzen ohne klare andere Ursache. Sicherheit bringt erst die Untersuchung.
Ja. Viele Patientinnen und Patienten kommen mit einer zahnärztlichen Verordnung zu uns. Wenn es sinnvoll ist, stimmen wir uns mit der behandelnden Praxis ab – etwa wenn eine Schiene angepasst wird.
In vielen Fällen ja. Die Schiene entlastet das Gelenk, während die Physiotherapie an Muskulatur, Beweglichkeit und Haltung ansetzt. Beides verfolgt unterschiedliche Ansatzpunkte und ergänzt sich häufig.