Lymphdrainage bei Schwellungen

Ein Bein, das sich abends dicker anfühlt als morgens. Ein Arm, der nach einer Brustkrebs-Operation nicht mehr in den gewohnten Pullover passt. Haut, die über geschwollenem Gewebe spannt und drückt. Mit solchen Beschwerden kommen viele Patientinnen zu uns – häufig nach Operationen, bei denen Lymphknoten entfernt wurden, aber auch bei Lipödem oder anderen Formen von chronischen Schwellungen.
Wie fühlt sich die Behandlung an?
Die Lymphdrainage ist eine sehr sanfte Grifftechnik, die kaum an Massage erinnert – es geht nicht um Druck auf die Muskulatur, sondern um leichte, rhythmische Bewegungen, mit denen wir den Lymphfluss in Richtung der noch funktionsfähigen Lymphbahnen anregen. Bei manchen Patientinnen legen wir den Fokus auf einen einzelnen Arm oder ein Bein, bei anderen auf größere Körperregionen, etwa nach Operationen im Bauchraum.
Was passiert zwischen den Terminen?
Ergänzend empfehlen wir häufig eine Kompressionsbandage oder einen Kompressionsstrumpf, damit die Wirkung der Behandlung zwischen den Terminen erhalten bleibt.
Wie viele Sitzungen sind sinnvoll?
Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt stark vom Ausgangsbefund ab – bei akuten Schwellungen nach einer Operation gehen wir anders vor als bei einer langjährigen Lipödem-Behandlung. Deshalb schauen wir uns zu Beginn immer genau die betroffene Region an und besprechen gemeinsam, was im Alltag zusätzlich helfen kann, etwa Bewegung oder die richtige Lagerung nachts.
Falls eine Schwellung schon länger besteht oder nach einer OP nicht von selbst zurückgeht: zögern Sie das Gespräch nicht zu lange hinaus, gerade in den ersten Wochen lässt sich oft am meisten erreichen. Mehr zur Lymphdrainage und zur Terminvereinbarung findet ihr auf unserer Behandlungsseite zur manullen Lymphdrainage. Bei Fragen zur passenden Verordnung helfen wir am Empfang gerne kurz am Telefon weiter.
